Home

ZENTRUM

ANTWORTEN

KONTAKT

Was soll ich als Patient tun?

schatten.jpg

Der entscheidende Schritt auf dem Weg zurück zur Kontinenz ist der Sprung über den eigenen Schatten. Zugegeben, es benötigt viel Mut, über den Kontrollverlust der eigenen Ausscheidungen zu reden.


Analfisteln und Stuhlinkontinenz

analfistel.jpg

Da Analfisteln meistens enge Beziehung zu den Schließmuskelen haben, spielt der Erhalt der Kontinenz in der Therapie eine entscheidende Rolle.


Home -   Zentrum


Unser Kontinenzzentrum Nordsachsen stellt sich vor

Die moderne Form ärztlicher Zusammenarbeit bei Stuhl- und Harninkontinenz

In Deutschland werden 4 - 5 Millionen Menschen mit einer Inkontinenz vermutet. Durch das ausgeprägte Schamgefühl und die oft begleitende Zurückgezogenheit dieser Patienten kann von einer noch höheren Zahl ausgegangen werden. Erst in den letzten Jahren haben sich, basierend auf neuen Untersuchungstechniken, moderne komplexe Therapieformen entwickelt. Die Erkenntnis, dass der Schritt zurück zur Kontinenz möglich ist, ermutigt immer mehr Menschen, sich Rat und medizinische Hilfe zu holen.

Im Juni 2011 haben wir das „Kontinenzzentrum Nordsachsen“ gegründet. Bereits in den Jahren zuvor haben wir uns fachübergreifend den Erkrankungen des Beckenbodens intensiv gewidmet.

Trotz neuer operativer Methoden steht bei der Stuhl- und Harninkontinenz die konservative (nicht-operative) Therapie absolut im Vordergrund. Operationen kommen individuell ausgewählt und erst nach einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch, in dem die Erfolgsaussichten und auch die Risiken besprochen werden, infrage.

Zuvor ist aber eine gründliche, der Symptomatik angemessene Diagnostik erforderlich. Neben den bekannten klinischen Untersuchungen von Harnröhre/Blase, Scheide/Gebärmutter sowie End- und Dickdarm sind Funktionsprüfungen der Blase (Uroflow) und Druckmessungen der Afterschließmuskeln (anorektale Manometrie) notwendig. Auch radiologische Verfahren gehören zur Abklärung dazu. Verschiedene sonographische (Ultraschall) Zusatzuntersuchungen ergänzen die Palette der Diagnostik.

Oft wird z.B. die Stuhlinkontinenz zeitweise oder ständig von einer Verstopfung oder von Durchfällen (Diarrhoe) begleitet. Dadurch ergibt sich die Notwendigkeit einer hier speziell erweiterten Diagnostik. Erst nach ausbleibender Verbesserung der Kontinenzleistung durch eine konservative Therapie und nach Korrektur der Begleiterkrankungen, welche Einfluss auf die Kontinenz haben, sollte eine Operation erwogen werden (TVT-Band, Darmprolaps-OP, Beckenbodenschrittmacher/SNS…).

Durch die komplexen Zusammenhänge im Beckenboden und dadurch oft bestehenden Veränderungen mehrerer Funktionssysteme, ist auch die gemeinsame Absprache (Konsil) der dazu spezialisierten Fachärzte (Gynäkologe bzw. Urogynäkologe und Proktologe) erforderlich. Dies gilt besonders bei der Planung der OP-Methoden, einschl. deren zeitlicher Abfolge.

In der Regel ist bei komplexen Beckenbodenschwächen mit Harn- und Stuhlinkontinenz nach einer OP eine ergänzende, fortführende Behandlung erforderlich. Wir bieten unseren Patienten die Nachsorge und die Übernahme bzw. Koordination der Anschlusstherapie an. Die Weiterbetreuung ist gern ebenso beim niedergelassenen Kollegen (z.B. Hausarzt) möglich, bei Wunsch auch in Rücksprache mit uns.

Mit der Gründung unseres Kontinenzzentrums Nordsachsen bieten wir eine zentralisierte und zügige Diagnostik ohne lange Wartezeiten sowie ein abgestimmtes Therapiekonzept durch die unmittelbare Zusammenarbeit der niedergelassenen und stationär tätigen Ärzte an.


Fatal error: Call-time pass-by-reference has been removed in /homepages/10/d83642197/htdocs/kzentrum/admin/visit/include/sql.inc.php on line 275