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Was soll ich als Patient tun?

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Der entscheidende Schritt auf dem Weg zurück zur Kontinenz ist der Sprung über den eigenen Schatten. Zugegeben, es benötigt viel Mut, über den Kontrollverlust der eigenen Ausscheidungen zu reden.


Analfisteln und Stuhlinkontinenz

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Da Analfisteln meistens enge Beziehung zu den Schließmuskelen haben, spielt der Erhalt der Kontinenz in der Therapie eine entscheidende Rolle.


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Was soll ich als Patient tun?

Der entscheidende Schritt auf dem Weg zurück zur Kontinenz ist der Sprung über den eigenen Schatten. Zugegeben, es benötigt viel Mut, über den Kontrollverlust der eigenen Ausscheidungen zu reden. Während moderne Medien keine Hemmungen haben, tabulos alles zu offenbaren, ist unser individuelles Schamgefühl groß und wichtiger Teil unserer Menschenwürde. So ist die Angst vor dem Ungewissen und vor der Blöße, sich zu bekennen und den Intimbereich zu präsentieren, wie eine schwere Last, die uns lähmt, endlich etwas zu unternehmen – trotz der Gewissheit, dass Nichtstun nichts ändert.

Wir möchten Ihnen hier ein paar Hinweise geben, was man am Anfang tun kann, oder auch, was andere Patienten unternommen haben. Vielen hilft es, sich erst einmal selbständig zu informieren. Während über Blasenschwäche inzwischen fasst täglich in Zeitschriften zu lesen ist, ist die Stuhlinkontinenz noch immer ein Tabuthema. Zwar ist im Internet schon mehr zu finden, dennoch sind allgemeinverständliche Darstellungen rar. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft hat es sich deshalb zu einer ihrer Hauptaufgaben gemacht, das Thema Stuhl- und Harninkontinenz öffentlich zu präsentieren. Unter ihrer Schirmherrschaft finden Fortbildungen, Telefonberatungen und Kongresse statt, sind Beratungsstellen und Kontinenzzentren entstanden.

Auch in Selbsthilfegruppen findet man Rat. Es hilft zu wissen, dass man mit dem Problem Inkontinenz nicht allein ist. Man bekommt nicht nur medizinische Informationen, sondern auch praktische Hinweise, z. B. über Krankenkassenleistungen bei der Inkontinenzversorgung. Und, wenn man möchte, lernt man, über das Problem zu reden.

Bei allem Wissen – oder Nichtwissen – über Stuhl- und Harninkontinenz sollten Sie sich trotzdem an einen Arzt wenden. Erfahrungsgemäß ist der Erste nicht immer gleich der Richtige. Bei Stuhlinkontinenz brauchen Sie im Allgemeinen einen Proktologen, welcher sich schwerpunktmäßig damit befasst. Bei der Harninkontinenz findet man oft beim Gynäkologen oder Urologen Hilfe. Auch gibt es inzwischen Urogynäkologen. Man sollte dazu beim Hausarzt nachfragen, kann auch im Internet suchen oder sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung (Organisation niedergelassener Ärzte) informieren. Spezialisierte Ansprechpartner sind die zertifizierten Beratungsstellen und Kontinenzzentren.

Der Weg zurück zur Kontinenz erfolgt in Schritten. Er erfordert eine gezielte Diagnostik und ein ganzheitliches Therapiekonzept. Der Patient benötigt etwas Hintergrundwissen, um dies zu verstehen. Dazu haben wir z.B. diese Art der Website-Gestaltung gewählt. Und in unseren Arzt-Patienten-Gesprächen können wir angemessen beraten und ein individuelles Konzept erstellen. Wir sehen es als unsere spezielle Aufgabe an, unsere Patienten auf hohem fachlichem Niveau konservativ wie operativ zu begleiten und zu behandeln.

Um diesen Anspruch zu genügen haben wir das Kontinenzzentrum Nordsachsen gegründet.

Dr. med. Sigurd Hanke Dr. med. Heike Schlick OÄ Claudia Fichtner



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